Tirol Kliniken GmbH

Die Tirol Kliniken GmbH (bis 24. Juni 2015 TILAK - Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH) wurde 1991 gegründet und ist der größte und vielfältigste Gesundheitsbetrieb Westösterreichs. Sie besteht aus verschiedenen Einrichtungen, die das Rückgrat der medizinischen Versorgung in Tirol bilden. Als Dach des Klinikverbundes betreibt und koordiniert die Tirol Kliniken GmbH die einzelnen Einrichtungen.

Tirol Kliniken GmbH in Zahlen

  • Knapp 8.550 MitarbeiterInnen (70 % Frauen)
  • 115.000 stationäre und 1,1 Mio. ambulante Behandlungen pro Jahr
  • 65.800 operative Einzelleistungen pro Jahr
  • 2.500 Betten mit 80 % Auslastungsgrad im Durchschnitt

Was gehört zur Tirol Kliniken GmbH?

  • 3 Landeskrankenhäuser: Innsbruck, Hall, Hochzirl - Natters
  • 1 Pflegeeinrichtung: Landes-Pflegeklinik Tirol
  • 1 Schule: Ausbildungszentrum West (AZW)
  • 10 Tochtergesellschaften

Das A.ö. Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck verfügt als Zentralkrankenhaus über alle medizinischen Disziplinen. Kompetente und motivierte MitarbeiterInnen, Technik auf Weltniveau und die schnelle Umsetzung innovativer Verfahren machen die Klinik Innsbruck zu einem verlässlichen Partner bei der Grundversorgung und einem internationalen Zentrum für Spitzenmedizin.

Das A.ö. Landeskrankenhaus Hall bietet ein breites Spektrum an moderner medizinischer Behandlung, pflegerischer Versorgung und therapeutischen Maßnahmen. Diese Einrichtung ist bereits heute das zweitgrößte Krankenhaus Tirols und wird in den nächsten Jahren durch den Ausbau des Standortes weiterhin an Bedeutung gewinnen.

Das ö. Landeskrankenhaus Hochzirl - Natters hat zwei Standorte und ist umgeben von der faszinierenden Bergwelt Tirols. Hochzirl verfügt über eine Innere Medizin mit Akutgeriatrie und eine Neurologie, wobei die internistische Abteilung eine hohe Spezialisierung auf den Gebieten der Rheumatologie und Stoffwechselerkrankungen vorweisen kann. Eine Vorreiterrolle nimmt auch die Geriatrie bei ihrer Kooperation mit operativen Abteilungen ein. Die Neurologie ist hochspezialisiert auf Akutnachbehandlung geschädigter Nervensysteme und chronischer Erkrankungen. Dabei kommt unter anderem modernste Robotik zum Einsatz. Natters ist eine moderne Sonderkrankenanstalt, die sich auf Pneumologie und Innere Medizin spezialisiert. Dabei stehen die kardiologische bzw. herzchirurgische und onkologische Akutnachsorge im Mittelpunkt.

Die Landes-Pflegeklinik Tirol öffnete 1999 ihre Türen und spezialisierte sich auf die Betreuung von Menschen mit hohem Pflegebedarf. Sie ist in Österreich die einzige Einrichtung dieser Art und bietet hohe Pflegequalität verbunden mit ärztlicher Betreuung und einem umfassenden Therapieangebot.

Im Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW) werden jährlich in Innsbruck und Hall hunderte Menschen zu kompetenten und gefragten MitarbeiterInnen ausgebildet. Spannende Bildungswege im Gesundheitswesen, fundierte Ausbildungen sowie moderne Räumlichkeiten und Unterrichtsmittel zeichnen die größte Bildungseinrichtung für Gesundheitsberufe im Westen Österreichs aus.

Zudem hält die Tirol Kliniken GmbH unterschiedliche Beteiligungen wie das BKH Schwaz (2002), das Hospiz in Innsbruck (2001) und Dienstleistungsunternehmen, die in den Bereichen Gesundheitswesen, Baumanagement, Medizintechnik und -informatik tätig sind.

Ein Unternehmen ist nur so gut, wie die Menschen, die darin arbeiten. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und nehmen sie ernst. Jeden Tag. Erst der unermüdliche Einsatz und die bemerkenswerten Leistungen unserer MitarbeiterInnen machen die Tirol Kliniken zu dem, was sie sind – ein Ort, an dem wir fürs Leben gern arbeiten.

Abteilung Ökologie

GruppenfotoDie Abteilung Ökologie organisiert für das Landeskrankenhaus Innsbruck sämtliche Belange des Abfall- und Gefahrgutmanagements sowie der Außenanlagenbetreuung. Für die anderen Häuser der Tilak ist sie beratend tätig. Die Abteilung wurde von Dr. Kornelia Giersig seit ihrem Eintritt 1999 vollständig neu strukturiert und umfasst derzeit 12 MitarbeiterInnen (3 Leitung, 4 Entsorgung, 5 Gärtner).
Neben der Organisation des täglichen Betriebes wurden zahlreiche Projekte realisiert (bspw. Einführung eines neuen Laborabfallkonzeptes, eines umfassenden Schulungsprogrammes für alle Berufsgruppen (Ärzte, Pflege, Verwaltung, Reinigung), des Gefahrgutmanagements). Derzeit wird konzentriert an der Einführung einer zentralen Einheit zum Probenversand gearbeitet.
Die umfangreiche Berufserfahrung bringt Dr. Giersig als Mitglied der Expertenkommission zur Önorm S2104 (Abfälle im Medizinischen Bereich) sowie als Lehrbeauftragte am Managementcenter Innsbruck ein.

Für die Tirol Kliniken, mit dem Landeskrankenhaus Innsbruck und den Universitätskliniken, ist Frau Dr. Kornelia Giersig als Abfall- und Gefahrgutbeauftragte tätig. Für das Landeskrankenhaus Innsbruck und die Universitätskliniken ist Herr DI (FH) Peter Bucher als Abfallbeauftragter und Frau Mag. Johanna Totschnig als Gefahrgutbeauftragte tätig.

Das Landeskrankenhaus Universitätskliniken Innsbruck

LKH InnsbruckDas Landeskrankenhaus Universitätskliniken Innsbruck ist mit ca. 1.600 systemisierten Betten das größte Krankenhaus innerhalb der Tirol Kliniken. An 38 Universitätskliniken und 4 Instituten werden 91 Stationen (davon 16 Intensivstationen) sowie 62 Ambulanzen geführt.

Zahlreiche Labore, Therapien und Röntgen ergänzen das Angebot der umfassenden medizinischen Versorgung. Das Einzugsgebiet umfasst ganz Tirol sowie die benachbarten Bundesländer und das Ausland, hier vor allem Südtirol. Über 5000 MitarbeiterInnen sind am LKI tätig.

Am Areal, das sich im Herzen Innsbrucks befindet, herrscht rege Planungs- und Bautätigkeit, um die Universitätsklinik am neuesten Stand der Technik zu halten.
Mit dem AZW (Ausbildungszentrum West) betreiben die Tirol Kliniken an den Standorten Innsbruck und Hall den größten Ausbildungsträger für Gesundheitsberufe in Österreich und bietet mehr als 45 verschiedene Aus-, Weiter- und Fortbildungen an.